Küchengespräche x LMU Career Community

Die letzten Küchengespräche am 25.06. brachten wieder neue wie alte Gesichter zusammen und neben unserem internen Studi- und Alumni-Austausch, mit Dank an unseren Special Guest — Herrn Dr. Stephan Pflaum — ebenso wertvolle Erkenntnisse im Karriere-Bereich.

Seit mehreren Jahren führt Herr Pflaum die LMU Career Community und das LMU Mentoring-Programm. In einem Impulsvortrag teilte er seine eigene Erfahrung als promovierter Bildungspsychologe und Soziologe, der jahrelange im Bildungs- wie auch diversen Wirtschaftssektoren im Personalentwicklungswesen tätig war und nun Studierenden und Alumni fördert, indem er Karrierewege und Vernetzungsmöglichkeiten aufzeigt.

Besonders inspirierend wirkte sein Plädoyer für die Chancen der Geisteswissenschaftler und Regionalexperten auf dem Arbeitsmarkt von heute wie morgen. In der gemeinsamen Diskussion wurden Perspektiven und Hürden des Jobeintritts für noch Studierende und Promovierende wie auch Jobwechsel und Quereinstieg für bereits weiter fortgeschrittene Alumni ausgetauscht.

Küchengespräche x LMU Career Community
„Die Career Community der LMU bringt Studierende, Promovierende, Absolventen, Alumni, Mentoren und Unternehmen über zielgerichtete Angebote und Veranstaltungen zu einem wertvollen Karrierenetzwerk zusammen.“

Herr Pflaum stellte weiter die LMU Career Community und den Zugang zu zahlreichen Jobangeboten aus den unterschiedlichsten Branchen, Karriere- und Netzwerkveranstaltungen u.a. auch Kultur- und Sportevents wie Theater- oder Golfplatzbesuche (auch explizit für Anfänger konzipiert), das Mentoring-Programm, diverse Bewerbungstrainings und viel mehr vor.

Wir empfehlen herzlichst dieses breite Angebot der LMU Career Community wahrzunehmen und bei Fragen Herrn Pflaum ohne zu zögern direkt zu kontaktieren. Wir werden gerne weiter eng zusammenarbeiten und auch in Zukunft mehr Veranstaltungen zu den Chancen und Möglichkeiten der Vernetzung und Karriereförderung an der LMU wie außeruniversitär anbieten.

Im weiteren Verlauf des Abends entstanden, die schon Küchengesprächs-klassischen, bis in die späten Freitagnachtstunden gehenden Debatten. Es war schön Aktive und Alumni in unserer digitalen Küche wiederzusehen. Wir freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen, demnächst auch wieder live und schon bald in Person!


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AMUROST lädt zum Roundtable

Im letzten Jahr haben sich im Umfeld des Osteuropastudiengangs einige Gruppen konstituiert, die ihr Interesse an der wissenschaftlichen, politischen oder kulturellen Auseinandersetzung mit der Region über das Studium hinaus vertiefen wollen.

So entstand beispielsweise im Mai 2020 eine Regionalgruppe der Jungen DGO in München und mit dem „OSTCAST“ bringen drei Studierende bzw. Alumni des Studiengangs zahlreichen Hörerinnen und Hörern interdisziplinäre Perspektiven „von/auf/zu Osteuropa“ näher.

Auf Initiative des neuen AMUROST-Vorstands haben sich nun Ende Mai Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichen Gruppen zu einem Roundtable-Gespräch getroffen, um mögliche Synergien und Kooperationsprojekte auszuloten. Mit dabei waren auch Martin Schulze Wessel als Sprecher und Felix Jeschke als Koordinator des Studiengangs.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Philipp Bittner berichteten alle Beteiligten über ihre jeweiligen Aktivitäten: Camilla Lopez und Matthias Melcher für die Regionalgruppe der Jungen DGO, Maximilian Fixl für den OSTCAST und Niklas Platzer für das Mentoringprogramm des Studiengangs.

Als Fazit kann festgehalten werden: die gute Zusammenarbeit der unterschiedlichen Initiativen soll auch in Zukunft so fortbestehen.

© Historicum LMU Salinenhof J.-H. Janßen

AMUROST Küchengespräche

Was in der Küche passiert, bleibt in der Küche

Das Idee ist simpel: Ungezwungen, natürlich digital und gerne auch bei einem wohlverdienten Drink, unsere Mitglieder und Freunde regelmäßig zusammenzubringen.

Wir sehnen uns gerade alle nach einem klassischen Stammtisch in einer Bar. Durch COVID-19 sind die sozialen Kontakte so eingeschränkt wie nie. Daher ist es gerade jetzt umso wichtiger miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zumal es eine Fülle an Themen und Fragen gibt die uns, Studis wie Alumni, aktiv beschäftigen: Wohin geht die Reise, was sind Möglichkeiten, von denen Du vielleicht noch gar nichts weißt? Wie kannst Du schnell und gut Sprachen lernen? Welchen Einfluss hat die Pandemie auf unser Leben, Studium und Arbeit?

Bei unseren Küchengesprächen könnt Ihr Euch in ungezwungener Atmosphäre den Abend über mit Studierenden und Alumni des Studiengangs und der Graduiertenschule austauschen, in Erinnerungen schwelgen oder den Blick gemeinsam in die Zukunft richten und Pläne schmieden. 

Nächster Termin: Freitag 30.04. ab 19 Uhr

Bislang konnten wir drei spannende Events in der Reihe Küchengespräche anbieten und freuen uns sehr über Euer positives Feedback und die rege Teilnahme. Wir danken auch explizit unserem wundervollen 10-Jahrgang für die Inspiration!

Die nächste Gelegenheit für ein Treffen in der Alumni-Küche ist schon kommenden Freitag am 30.04 wie üblich ab 19 Uhr.

Wie beim letzten Mal wird es mehrere virtuelle Räume geben, ideal für Kleingruppen- oder auch Privatgespräche zu zweit. Alles ganz nach Belieben.

Schaut in unserer digitalen Alumni-Küche vorbei – denn jeder weiß: Die besten Gespräche gibt es immer in der Küche!



Journalismus in und zu Osteuropa

Zum Dritten Mal hat der Alumnitag am 24. November 2018 stattgefunden. Er stand unter dem Motto „Journalismus in und zu Osteuropa“.

Zu Gast in der Runde der Ehemaligen und Aktiven der Osteuropastudien war diesmal die Hörfunkjournalistin Frau Dr. Gesine Dornblüth. In einer Diskussionsrunde gab sie Einblicke in die Berichterstattung über Russland und die Ukraine. Dabei regte zum Nachdenken über die Rolle des Journalismus in und über Post-Krim-Russland an.

Nach einer köstlichen Mittagspause stellte Anke Öhler von Ahoj Nachbarn e.V. den Stadtführer „Ahoj Minga – Spaziergänge durch das osteuropäische München“ vor. Am Nachmittag hatten die 25 Teilnehmenden des Alumnitags 2018 die Möglichkeit, sich in entsprechenden Special Interest Groups verschiedenen Themen zu widmen, die von ehemaligen AboslventInnen angeboten wurden: Die Autorin und Journalistin Corinna Anton berichtete von ihren Erfahrungen als Journalistin in Prag unter dem Titel „Wenn Idealismus auf Wirklichkeit trifft“; Theresa Weiß bot als Volontärin bei der FAZ ein Panel zum Thema „Osteuropa bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Im ‚hands-on‘ Workshop „Professionell texten“ wendeten die Teilnehmenden die Do’s und Dont’s der Schreibkunst unter Anleitung der freien Journalistin Anja Reiter an eigenen Texten an. Maria Prahl stellte das von ihr gegründete Sozialunternehmen ‚Working between Cultures‘ vor, das mittlerweile eine beachtliche Erfolgsgeschichte aufweist.

Geographische Bewegung brachte vor dem gemeinsamen Abendessen im Salon Irkutsk ein Stadtspaziergang auf Basis von Ahoj-Minga. In Schwabing lernten wir unter anderem eine Wohnstätte Lenins kennen und erfuhren über das gegenwärtige religiöse Miteinander von polnischen und deutschen KatholikInnen in München.

Save the Date: 24.11. ist der Alumni-Tag 2018

Unser Alumni-Tag wird 2018 am 24. November in München stattfinden. Notiert den Termin – wir freuen uns bereits jetzt auf euch!

2018 führen wir den Alumni-Tag das erste Mal mit einem thematischen Schwerpunkt durch, dieses Jahr Journalismus. Wir haben bereits spannende Gäste angefragt und sind dabei, ein passendes Programm auf die Beine zu stellen.

Neben den thematischen Blöcken und dem geselligen Austausch wird das erste Jahr des Mentoring-Programms seinen Abschluss finden und ein neuer „Batch“ starten. Wir freuen uns auch dafür bereits jetzt über Anmeldungen.

Für den Alumni-Tag könnt ihr euch ab sofort anmelden.

Ausschreibung des Elitestudiengangs Osteuropastudien zum WS 2018/19

Der Elite-Masterstudiengang Osteuropastudien ist ein gemeinsames Angebot der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Regensburg; er kann an beiden Standorten studiert werden. Interessentinnen und Interessenten können sich bis zum 14. Juni 2018 für einen Studienbeginn im Wintersemester 2018/19 bewerben. Voraussetzungen sind großes Interesse an der Region Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa, Vorkenntnisse in einer Sprache, die in dieser Region gesprochen wird, sowie ein erster Hochschulabschluss (in der Regel Bachelor).

Studierende erwerben mit einem Master in Osteuropastudien umfassende Regionalkompetenzen: In Vorlesungen und Seminaren werden Fachwissen und Sprachkenntnisse vermittelt. Auf einer zweiwöchigen Sommerschule bietet sich den Studierenden die Möglichkeit, die Region vor Ort kennenzulernen. Darüber hinaus werden in einem zweisemestrigen, interdisziplinären Projektkurs, einem Berufspraktikum und exklusiven Softskill-Seminaren des Elitenetzwerks Bayern Schlüsselqualifikationen für den Berufseinstieg erworben.

Studierende wählen aus dem folgenden Angebot ein Schwerpunktfach und ein oder zwei Ergänzungsfächer:

  • Geschichte Ost- und Südosteuropas (LMU München und Universität Regensburg)
  • Slavistik (LMU München und Universität Regensburg)
  • Vergleichende Literaturwissenschaft (LMU München und Universität Regensburg)
  • Politikwissenschaft (LMU München)
  • Europäische Ethnologie (LMU München)
  • Jüdische Geschichte und Kultur (LMU München)
  • Türkische und Osmanische Studien (LMU München)
  • Rechtswissenschaften (Universität Regensburg)
  • Volkswirtschaftslehre (Universität Regensburg)

Die Studierenden des Elitestudiengangs profitieren von engen Kooperationen mit den wichtigsten bayerischen Forschungseinrichtungen im Themenfeld Osteuropa, wie u.a. dem Collegium Carolinum in München, dem Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg und der Osteuropaabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek. Besonders eng angebunden ist der Studiengang an die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien an beiden Standorten.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 14. Juni 2018 über das Bewerbungsportal der Osteuropastudien. Dort finden Sie weitere Informationen zum Studiengang und zum Bewerbungsprozess. Wenn Sie darüber hinausgehende Fragen haben, wenden Sie sich gerne an das Koordinationsbüro des Studiengangs:

Dr. Heiko Schmidt
Historisches Seminar der LMU München
Geschichte Ost- und Südosteuropas
Geschwister-Scholl-Platz 1
D-80539 München
Tel.: +4989 2180-5479
Email: osteuropastudien@lrz.uni-muenchen.de

Den Konflikt erzählen

Wie beeinflusst der Krieg in der Ostukraine das Leben der Menschen, die dort leben? Wie kann man ihnen eine Stimme verleihen und ihre Geschichten weitererzählen? Mit diesen Fragen setzten sich Mitglieder von Libereco – Partnership for Human Rights e.V. auseinander. Unter der Leitung von Imke Hansen und der Koordination von Anne Reis entstand eine Graphic Novel über den Konflikt im Donbas, die auf neun biographischen Interviews basiert. Hierfür hatten sich Vorfeld zehn ukrainische VertreterInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen und zwei ukrainische KünstlerInnen im Rahmen von mehreren Workshops getroffen und gemeinsam darüber diskutiert, was genau Oral History ist und wie man aus Interviews Erzählungen gestalten kann. Das Ergebnis liegt seit Oktober 2017 in gedruckter Form in ukrainischer und russischer Sprache vor. Die Stärke der einzelnen Geschichten sei vor allem ihre Authentizität, erklärte Imke Hansen im Zuge eines Workshops: „Wir denken uns nichts aus, wir bestimmen keine Themen. Wir verarbeiten das, was Menschen uns erzählt haben, die mit dem Krieg in Berührung gekommen sind. Wir haben auch nicht versucht, besonders dramatische Schicksale auszuwählen.“

Die Graphic Novel wurde mit dem Gedanken entwickelt, Menschen innerhalb und außerhalb der Ukraine für die Folgen des Krieges im Land zu sensibilisieren. Ende Oktober 2017 veranstaltete das East-Ukrainian Center for Civic Initiatives in Kiew eine Präsentation der Graphic Novel mit Podiumsdiskussion. Am 7. Dezember 2017 wird das Projekt in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung in Berlin vorgestellt. Eine größere Präsentation ist zudem für Ende Januar in München geplant. Des Weiteren ist eine Übersetzung ins Deutsche und Englische vorgesehen. In Workshops für MultiplikatorInnen sollen zudem Konzepte erarbeitet und vermittelt werden, um die Graphic Novel in der Bildungsarbeit nutzen zu können.

Neben Libereco – Partnership for Human Rights e.V. sind auch das East-Ukrainian Center for Civic Initiatives und die Coalition „Justice for peace in Donbas“ an dem Projekt beteiligt. Es wird vom Auswärtigen Amt finanziert und durch das Ukraine-Calling-Programm, das ein gemeinsames Projekt der Europa-Universität Viadrina, der Robert Bosch Stiftung und der Deutschen Assoziation der Ukrainisten e.V. ist, begleitet.

Text: Kristina Großehabig

Alumni-Tag 2017

Am 11. November veranstaltete AMUROst e.V, der gemeinsame Alumni-Verein des Elitestudiengangs Osteuropastudien (ESG) und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES), zum zweiten Mal den Alumni-Tag für ehemalige und gegenwärtige Studierende des ESG und der GS OSES.

Ein Highlight in diesem Jahr war die Diskussionsrunde zum Thema „Die Ukraine, heute und morgen“ mit der Europaparlamentarierin Rebecca Harms (Die Grünen/EFA), die seit 1988 regelmäßig die Ukraine bereist. Ihrer Meinung nach steht die Ukraine derzeit vor allem vor einer Herausforderung: das Land politisch und wirtschaftlich zu transformieren sowie gleichzeitig den Krieg im Donbass zu beenden. Ein Schwerpunkt sei hierbei die Etablierung von Rechtsstaatlichkeit, bei der neben der Ukraine auch die Europäische Union Verantwortung trage.

Im Anschluss daran folgte ein Erfahrungsaustausch zum Thema „Jobsuche, Berufseinstieg, Karrierewege und Weiterbildung“ mit den Alumnae Annika Nielsen, Patrizia Pawelek und Marlies Till. In kleinen und sehr lebendigen Gesprächsrunden wurden vielfältige Fragen zum Berufseinstieg diskutiert.

Am Nachmittag stellten die Alumni Anne Reis und Marco Fieber im Namen von Libereco-Partnership for Human Rights e.V. ein außergewöhnliches Projekt vor: eine Graphic Novel über den Krieg in der Ukraine. Diese basiert auf neun biographischen Interviews mit UkrainerInnen über die Auswirkungen des Krieges auf ihr Leben.

Den Abschluss des Alumni-Tages bildete der Start des neu ins Leben gerufenen Mentoring-Programms von AMUROst. Hier stehen ehemalige Studierende des ESG aktuellen Studierenden als Mentoren zur Seite und unterstützen sie auf ihren Wegen in der Phase nach dem MA-Abschluss. Ein Jahr lang werden sich Mentoren und Mentees intensiv austauschen, voneinander lernen und dabei über ihre beruflichen Interessen reflektieren.

Abschließend möchten wir im Namen der Teilnehmenden und des Vereins unseren Diskussionspartnern, allen helfenden Händen und insbesondere der Koordination des ESG und der Geschäftsführung der GS OES für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Alumni-Tages herzlich danken.

Text: Kristina Großehabig

Grenzen im Fluss

Magazinpräsentation mit einem Kommentar von Gabriela Herpell (Süddeutsche Zeitung Magazin) und einem Vortrag von Alida Bremer (Münster/Split): „Projektionsfläche und dritte Dimension: Der Topos Balkan zwischen Imagination und Wirklichkeit“

Mittwoch, 15. November 2017 um 19 Uhr

Buchhandlung Lost Weekend München, Schellingstraße 3

Gabriela Herpell, Redakteurin beim Süddeutsche Zeitung Magazin, kommentiert das Heft. Danach hält die Schriftstellerin und Übersetzerin Alida Bremer (Münster/Split) einen Vortrag zu den Imaginationen und Wirklichkeiten des Topos Balkan. Im Anschluss laden wir Euch zu einem Empfang ein.

Das Magazin „Grenzen im Fluss“ ist im Oktober 2017 beim Verlag Friedrich Pustet (Regensburg) erschienen und kann im Anschluss an die Veranstaltung in der Buchhandlung Lost Weekend erworben werden. Ihr könnt es auch bereits jetzt bestellen.

Weitere Informationen findet Ihr hier: www.osteuropastudien.de

Wir bitten Euch herzlich darum, unsere Veranstaltung an Interessierte weiterzuleiten, und freuen uns auf Euer Kommen!

Der 13. Jahrgang des Elitestudiengangs Osteuropastudien

Gedenkgottesdienst KZ Dachau

Am 13. Oktober 1942 wurden die ersten Frauen ins Konzentrationslager Dachau verschleppt; bis zur Befreiung des Lagers gelangten etwa 8.000 weibliche Häftlinge nach Dachau.

Am 15. Oktober 2017 wird ab 11 Uhr an sie bei einem Gedenkgottesdienst in der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau erinnert. Teil der Veranstaltung ist ein Vortrag von Sanja Tolj und Mirela Delic über ihr Forschungsprojekt „Sex-Zwangsarbeiterinnen im Lagerbordell des KZ Dachau„, welches im Rahmen des Projektkurses des ESG „Leerstellen der Erinnerung“ entstanden ist.

Weitere Informationen finden sich im Artikel „Das Leiden der Frauen“ der Süddeutschen Zeitung sowie auf der Webseite der Versöhnungskirche Dachau.