AMUROST Küchengespräche

Was in der Küche passiert, bleibt in der Küche

Das Idee ist simpel: Ungezwungen, natürlich digital und gerne auch bei einem wohlverdienten Drink, unsere Mitglieder und Freunde regelmäßig zusammenzubringen.

Wir sehnen uns gerade alle nach einem klassischen Stammtisch in einer Bar. Durch COVID-19 sind die sozialen Kontakte so eingeschränkt wie nie. Daher ist es gerade jetzt umso wichtiger miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zumal es eine Fülle an Themen und Fragen gibt die uns, Studis wie Alumni, aktiv beschäftigen: Wohin geht die Reise, was sind Möglichkeiten, von denen Du vielleicht noch gar nichts weißt? Wie kannst Du schnell und gut Sprachen lernen? Welchen Einfluss hat die Pandemie auf unser Leben, Studium und Arbeit?

Bei unseren Küchengesprächen könnt Ihr Euch in ungezwungener Atmosphäre den Abend über mit Studierenden und Alumni des Studiengangs und der Graduiertenschule austauschen, in Erinnerungen schwelgen oder den Blick gemeinsam in die Zukunft richten und Pläne schmieden. 

Nächster Termin: Freitag 30.04. ab 19 Uhr

Bislang konnten wir drei spannende Events in der Reihe Küchengespräche anbieten und freuen uns sehr über Euer positives Feedback und die rege Teilnahme. Wir danken auch explizit unserem wundervollen 10-Jahrgang für die Inspiration!

Die nächste Gelegenheit für ein Treffen in der Alumni-Küche ist schon kommenden Freitag am 30.04 wie üblich ab 19 Uhr.

Wie beim letzten Mal wird es mehrere virtuelle Räume geben, ideal für Kleingruppen- oder auch Privatgespräche zu zweit. Alles ganz nach Belieben.

Schaut in unserer digitalen Alumni-Küche vorbei – denn jeder weiß: Die besten Gespräche gibt es immer in der Küche!



Journalismus in und zu Osteuropa

Zum Dritten Mal hat der Alumnitag am 24. November 2018 stattgefunden. Er stand unter dem Motto „Journalismus in und zu Osteuropa“.

Zu Gast in der Runde der Ehemaligen und Aktiven der Osteuropastudien war diesmal die Hörfunkjournalistin Frau Dr. Gesine Dornblüth. In einer Diskussionsrunde gab sie Einblicke in die Berichterstattung über Russland und die Ukraine. Dabei regte zum Nachdenken über die Rolle des Journalismus in und über Post-Krim-Russland an.

Nach einer köstlichen Mittagspause stellte Anke Öhler von Ahoj Nachbarn e.V. den Stadtführer „Ahoj Minga – Spaziergänge durch das osteuropäische München“ vor. Am Nachmittag hatten die 25 Teilnehmenden des Alumnitags 2018 die Möglichkeit, sich in entsprechenden Special Interest Groups verschiedenen Themen zu widmen, die von ehemaligen AboslventInnen angeboten wurden: Die Autorin und Journalistin Corinna Anton berichtete von ihren Erfahrungen als Journalistin in Prag unter dem Titel „Wenn Idealismus auf Wirklichkeit trifft“; Theresa Weiß bot als Volontärin bei der FAZ ein Panel zum Thema „Osteuropa bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Im ‚hands-on‘ Workshop „Professionell texten“ wendeten die Teilnehmenden die Do’s und Dont’s der Schreibkunst unter Anleitung der freien Journalistin Anja Reiter an eigenen Texten an. Maria Prahl stellte das von ihr gegründete Sozialunternehmen ‚Working between Cultures‘ vor, das mittlerweile eine beachtliche Erfolgsgeschichte aufweist.

Geographische Bewegung brachte vor dem gemeinsamen Abendessen im Salon Irkutsk ein Stadtspaziergang auf Basis von Ahoj-Minga. In Schwabing lernten wir unter anderem eine Wohnstätte Lenins kennen und erfuhren über das gegenwärtige religiöse Miteinander von polnischen und deutschen KatholikInnen in München.

Gedenkgottesdienst KZ Dachau

Am 13. Oktober 1942 wurden die ersten Frauen ins Konzentrationslager Dachau verschleppt; bis zur Befreiung des Lagers gelangten etwa 8.000 weibliche Häftlinge nach Dachau.

Am 15. Oktober 2017 wird ab 11 Uhr an sie bei einem Gedenkgottesdienst in der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau erinnert. Teil der Veranstaltung ist ein Vortrag von Sanja Tolj und Mirela Delic über ihr Forschungsprojekt „Sex-Zwangsarbeiterinnen im Lagerbordell des KZ Dachau„, welches im Rahmen des Projektkurses des ESG „Leerstellen der Erinnerung“ entstanden ist.

Weitere Informationen finden sich im Artikel „Das Leiden der Frauen“ der Süddeutschen Zeitung sowie auf der Webseite der Versöhnungskirche Dachau.

Anmeldungen Alumni-Tag 2017

Liebe Alumni, liebe Aktive,

am 11. November findet der Alumni-Tag 2017 von AMUROst e.V. in der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München statt. In diesem Jahr konnten wir Rebecca Harms für eine Diskussionsrunde zur Situation in der Ukraine gewinnen. Danach werden wir mit drei Alumni in kleinen Runden über Jobsuche, Berufseinstieg und Weiterbildung sprechen. Wie im vergangenen Jahr werden u.a. gemeinsame Abendessen viel Zeit zum persönlichen Austausch bieten.

Wir freuen uns über eure Anmeldung unter diesem Link bis zum 15. Oktober.

Auf ein zahlreiches Wiedersehen in München – bis bald!

Kirgistan

Ende September 2015 fand die gemeinsame Summer School des ESG und der GS in Kirgistan statt. In der ersten Woche, die die Masterstudenten und Doktoranden gemeinsam in Bishkek verbracht haben, haben sie vormittags in drei gemischten Studiengruppen zu Themen wie „Was ist ein Imperium“ und „Menschen und Märkte“ gearbeitet, am Nachmittag konnte frei die Stadt erkundet werden. Am letzten Tag der ersten Woche haben alle zusammen eine Wanderung in den Bergen um Bishkek unternommen. Während die Mitglieder der GS bereits nach einer Woche nach München und Regensburg zurückfliegen mussten, hatten die Mitglieder des ESG das Privileg, eine zweite Woche in Kirgistan zu verbringen und in Begleitung von Andreas Renner und Beate Eschment das Land zu erkunden. Die Teilnehmenden konnten einen konzisen Einblick in das Land gewinnen und sich in den Diskussionen mit Grundbegriffen der Geisteswissenschaften auseinandersetzen.

Denkmal für den Schriftsteller Dschingiz Ajtmatow
Denkmal für den Schriftsteller Dschingiz Ajtmatow

Burana Turm bei Tokmok, vermutlich im 10. oder 11. Jahrhundert von den Karachaniden errichtet.
Burana Turm bei Tokmok, vermutlich im 10. oder 11. Jahrhundert von den Karachaniden errichtet.

Jeti Oguz Schlucht
Jeti Oguz Schlucht

Copyright der Bilder: Lisa Füchte